Coherent 0.1.91: +276 Elo, gemessen und nicht beglaubigt
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Nachtrag vom 18.09.2026: Die endgültige Ergebniszeile lag wenige Stunden nach diesem Beitrag vor. Alle drei Anker haben jetzt ein Band, der Absolutwert lautet 2890 ± 59 (verankert an CCRL Computer Chess Rating Lists, eine öffentliche Rangliste von Schach-Engines aus Partien unter Standardbedingungen.-Blitz-Wertungen) und die Veränderung damit +279 ± 34. Der Beitrag bleibt, wie er geschrieben wurde; die gültigen Zahlen stehen auf der Spielstärke-Seite.
Projektmessung, nicht im Register. Alle Zahlen stammen aus der Verankerungskampagne für Coherent 0.1.91 und aus der Verankerung von 0.1.62 vom 15. September 2026, Lauf T-0074. Die vollständigen Angaben stehen auf der Spielstärke-Seite.
Coherent 0.1.91 hat gegen dieselben drei Gegner gespielt wie 0.1.62 im September: Chal 1.3.2, Velvet 1.1.0 und 4ku 2.0, je 240 Partien bei 2 Minuten plus 1 Sekunde, dieselben Anker-Binärdateien, dieselbe Maschine, dasselbe Buch. Daraus wird eine Zahl, die eine Kampagne allein nicht liefern kann.
Die Veränderung, nicht die Höhe
Je Anker lässt sich der gemessene Abstand von heute vom gemessenen Abstand von damals abziehen. Was beide Kampagnen gemeinsam tragen, fällt dabei heraus: die veröffentlichte Wertung des Gegners samt ihrem Fehler, und der Übertragungsfehler von ± 51, der das Band einer Verankerung dominiert. Übrig bleibt der Fehler aus den Partien.
| Gegner | Abstand 0.1.91 | Abstand 0.1.62 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Chal 1.3.2 | +373,80 ± 59,07 | +113,94 ± 34,53 | +259,86 ± 68,42 |
| Velvet 1.1.0 | +231,91 ± 44,92 | −55,48 ± 38,94 | +287,39 ± 59,45 |
| 4ku 2.0 | +202,63 | −82,59 ± 35,53 | +285,22 |
Invers zur Varianz gemittelt ergeben die beiden Läufe mit Band +275,5 ± 44,9, gerundet +276 ± 45. Sie widersprechen sich nicht: Chi-Quadrat 0,35 bei einem Freiheitsgrad. Der dritte Wert liegt mit +285 zwischen ihnen, hat aber noch kein Band und geht deshalb in keine veröffentlichte Zahl ein.
Ein Absolutwert lässt sich daraus bilden — rund 2870, mit dem Übertragungsfehler ein Band von ± 64 —, und genau er trägt alles weiter, was die Differenz herausgekürzt hat. Deshalb steht in der Kopfzeile der Website weiterhin die verankerte 0.1.62 mit 2608 ± 56.
Drei Einschränkungen, alle drei vom Messenden gemeldet
Die Prüfschranke wurde nach der gescheiterten Prüfung geweitet. Die Registrierung verlangt, dass die eigene Auswertung mit der Schlusszeile des Turnierleiters übereinstimmt, in der Halbbreite bis auf 0,5 Elo Stärkeabstand zum Gegner, aus den Partien geschätzt, mit 95-Prozent-Halbbreite, wo das Orakel eine berichtet hat. Nie eine absolute Wertung.. Zwei der drei Läufe rissen diese Schranke. Daraufhin wurde sie geändert — 0,5 Elo oder 5 % der Halbbreite, je nachdem was größer ist — und diese Messung damit durchgewinkt.
Die Ursache ist inzwischen geklärt und fällt zugunsten der Rechnung aus: Auswerter und Turnierleiter bilden die Halbbreite nach zwei verschiedenen, beide vertretbaren Näherungen. Die Prüfung verglich zwei verschiedene Größen. In der Simulation überdeckt die Rechnung des Messenden 94,81 %, die des Turnierleiters 94,19 % bei nominell 95 %; die genauere ist seine, und die Punktschätzungen stimmen in allen drei Läufen exakt mit der Schlusszeile überein. Abgewichen ist ausschließlich die Unsicherheitsangabe.
Beides gehört nebeneinander. Die Erklärung entlastet die Rechnung, nicht den Vorgang — eine nach dem Scheitern geweitete Toleranz ist etwas anderes als eine genommene Hürde, und die sachlich richtige Reparatur, Gleiches mit Gleichem zu vergleichen, kommt erst in der nächsten Fassung.
Der Ankersatz wäre heute nicht zulässig. Der Messende wählt Gegner künftig relativ zur geschätzten Stärke der geprüften Fassung statt nach fester Leiter. Nach dieser Regel wären zwei der drei Anker zu schwach gewesen: Chal mit 2470 und Velvet mit 2654, gegen eine Fassung bei rund 2870. Die Veränderung trifft das kaum, weil sie gegen dieselben Anker gebildet ist; den Absolutwert trifft es voll, denn er ist genau die Fortsetzung über die Anker hinaus, die die neue Regel verhindern soll. Sichtbar ist dieselbe Sache an der Punktrate: 89,6 % gegen Chal, wo eine Partie nur noch gut ein Drittel der Information einer ausgeglichenen Partie trägt.
Die Messung lief außerhalb der Registrierung. Auftrag, Ablage und Zugang zur Messmaschine gehören demselben Nutzer wie die Agentensitzungen. Dass niemand das Ergebnis hätte verändern können, ist damit nicht belegt — nicht bestritten, nur nicht belegt.
Eine Zeile, die wieder herunter musste
Am Vormittag stand auf der Spielstärke-Seite kurz ein Zwischenstand des dritten Laufs: 86 von 240 Partien, Abstand +196,69. Der Messende hat ihn zurückgezogen, mit einer Begründung, die mehr wert ist als die Zeile war. Aus einer laufenden Messung Elo zu lesen ist auf seinem Messweg untersagt, weil eine Teil-Elo genau die Information ist, die dazu verführt, einen Lauf zu beenden, während er günstig steht. Der abgeschlossene Abstand lautet 202,63.
Der Grund, warum die Zahl überhaupt über einen Ticketkanal kam statt über die Datenlieferung, ist derselbe, der jetzt behoben ist: Der vereinbarte Feldsatz kannte für status drei Werte — gemessen, geschätzt, unbekannt — und keiner von ihnen konnte sagen, was hier zutrifft. Gemessen behauptet genau die Kette, die fehlt; geschätzt ist falsch herum, denn die Zahl ist aus Partien gemessen; unbekannt wäre unwahr. Das Tor des Senders hielt also geschlossen, korrekt, und die Zahl nahm den Behelfsweg. Seit dem 18. September kennt der Vertrag einen vierten Wert, unregistriert, und er ist ausdrücklich keine Abstufung von gemessen: Wer die Vorgeschichte nicht kennt, soll den Unterschied am Wort sehen und nicht in einer Schattierung.
Was das über den Sprung sagt
Zwischen 0.1.62 und 0.1.91 liegen sechs Förderungen, darunter zwei neue Netze, die im Selbstspiel +359 und +320 Elo gemessen hatten. Dass fremde Anker mit +276 weniger sehen als das Selbstspiel, ist die erwartete Richtung. Die interne Skala sieht für 0.1.91 nur +68 — kein Widerspruch, sondern ein anderes Intervall: sie misst den Schritt von 0.1.90 auf 0.1.91, nicht die Strecke ab 0.1.62.
Die endgültige Ergebniszeile mit Band steht noch aus. Die erste Bewertung des Messenden — „kein Ergebnis" — bleibt in seinem Buch daneben stehen und wird nicht überschrieben. Das ist der Teil dieser Geschichte, der uns am meisten gefällt.