Drei Einträge, die keine Partie gespielt haben
Jede Zahl unten stammt aus dem öffentlichen Datenvertrag: register.json und epochen.json im Abzug vom 05.09.2026, mit der daneben genannten Register-Kennung. Die drei hier besprochenen Einträge veröffentlichen null Teststufen; wo kein Messwert vorliegt, wird auch keiner erschlossen.
Manche Registereinträge bestehen ohne eine einzige Partie. Sie markieren die Punkte, an denen sich die Messbedingungen geändert haben — und an denen Vergleiche über die Grenze hinweg aufhören zu gelten.
Von einem Register für Enginetests erwartet man Messungen. Drei seiner Einträge enthalten keine: T-0056, T-0062 und T-0070 veröffentlichen jeweils null Teststufen und tragen als Nachweisart epochenwechsel statt eines sequentiellen Tests (register.json). Sie haben bestanden, ohne dass eine einzige Partie gespielt wurde.
Das ist keine Lücke im Protokoll. Dafür ist das Protokoll da.
Was eine Epochengrenze festhält
Die Zahl, die eine Engine misst, ist eine Eigenschaft des Paares (Engine, Messbedingungen), nicht der Engine allein. Ändert man die Toolchain, die sie baut, oder die Maschinenbedingungen, unter denen sie läuft, kann derselbe Code eine andere Zahl hervorbringen, ohne dass eine einzige Zeile angefasst wurde.
Statt so zu tun, als sei nichts geschehen, hält das Register es fest. Jede Grenze bekommt einen Ankereintrag, der den Grund benennt, und Ergebnisse dies- und jenseits gehören zu verschiedenen Reihen (epochen.json):
| Epoche | Anker | von | bis | Grund | Registereinträge in der Epoche |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | T-0054 | 28.08.2026 | 02.09.2026 | bootstrap | 55 |
| 2 | T-0056 | 03.09.2026 | 03.09.2026 | toolchain | 6 |
| 3 | T-0062 | 03.09.2026 | 04.09.2026 | messbedingungen | 8 |
| 4 | T-0070 | 05.09.2026 | 05.09.2026 | messbedingungen | 1 |
Zwei Anmerkungen zu dieser Tabelle. Die Grundangaben sind die unübersetzten Werte aus epochen.json. Die letzte Spalte zählt die Registereinträge, die in die Epoche fallen, nicht Stufen des Ankereintrags — die Anker selbst veröffentlichen keine. Und T-0054 steht als Anker der Epoche 1, gehört aber nicht zu den drei hier besprochenen Einträgen; er eröffnet die Reihe, statt einen Bedingungswechsel in ihr zu markieren.
Die Datumsangaben sind die beobachteten Enden jeder Gruppe, keine Betriebschronik: Sie sagen, wann die aufgezeichneten Einträge dieser Epoche liegen, nicht dass die Maschine dazwischen durchgelaufen wäre. Es sind UTC-Kalendertage, aus den Zeitstempeln des Abzugs gekürzt.
Was die Grenzen nicht sagen
Ein Anker hält fest, dass sich Bedingungen geändert haben. Er hält nicht fest, was diese Änderung wert war, und das Register enthält nichts, woraus sich das ermitteln ließe.
Über keine Grenze hinweg wurde gemessen. Um zu wissen, ob Epoche 3 systematisch höher oder niedriger misst als Epoche 2, bräuchte man einen Stand, der unter beiden Bedingungen geprüft wurde — und einen solchen Test gibt es im Abzug nicht. Die Anker selbst steuern überhaupt keine Partien bei.
Das Testprotokoll auf der Zustandsseite ist deshalb nicht eine Reihe. Es sind vier, aneinandergelegt, und die Nähte sind markiert. Wer einen Verlauf glatt durch sie hindurchliest, setzt genau das voraus, was die Anker bestreiten sollen.
Warum ein Wechsel der Bedingungen eine Zahl bewegen kann
Die Entscheidungsakten des Projekts — hier als qualitative Begründung angeführt, nicht als Messung — benennen einiges von dem, was angepasst wurde: Prüfparameter, das Energieprofil der Maschine, die Zuordnung der Partien zu Prozessorkernen und den Fingerabdruck, an dem eine Messumgebung erkannt wird. Der Abzug ordnet diese Punkte keinen einzelnen Grenzen zu; sie stehen hier als Beispiele, nicht als Zuordnung. Keiner von ihnen berührt eine Enginehypothese.
Die derzeit veröffentlichten Parameter geben einen Eindruck davon, was innerhalb einer Epoche festgehalten wird (methodik.json):
| kurze Stufe | lange Stufe | |
|---|---|---|
| Bedenkzeit | 8+0,08 | 40+0,4 |
| Eröffnungsbuch | A | B |
| Schranken | elo0 0,0, elo1 5,0 nElo Normiertes Elo: der Elo-Abstand geteilt durch die Streuung der Partieergebnisse, damit die SPRT-Schranken bei verschiedenen Bedenkzeiten dasselbe bedeuten. | elo0 0,0, elo1 5,0 nElo |
| Höchstzahl Paare | 80.000 | 40.000 |
| gleichzeitige Partien | 60 | 60 |
Sechzig Partien laufen gleichzeitig auf einer Maschine. Eine Änderung daran, wie diese sechzig sich die Maschine teilen, kann die je Zeiteinheit verfügbare Rechenleistung ändern — die Uhr bleibt bei 8+0,08 stehen, aber nicht, wie viel Suche in sie hineinpasst. Ein zeitbasierter Test misst, was die Maschine in der zugestandenen Zeit geschafft hat, nicht was der Code mit mehr davon erreicht hätte.
Dieses Argument hat eine Lücke, und die gehört benannt statt verschwiegen. Diese Tests sind vergleichend: Beide Seiten spielen auf derselben Maschine unter denselben Bedingungen. Eine Änderung, die beide gleich bremst, kann sich aus der Differenz zwischen ihnen herauskürzen und die gemessene Zahl dann gar nicht bewegen. Ob sie sich herauskürzt, hängt davon ab, ob beide Seiten im selben Verhältnis Suche verlieren, und darauf gibt der Abzug keine Antwort. Die Grenze wird gezogen, weil der Effekt nicht auszuschließen ist, nicht weil er gezeigt wurde.
Auch deckt dieser Mechanismus nur einen Teil des Bildes. Er betrifft die zwei Grenzen, die wegen Messbedingungen gezogen wurden. Die Toolchain-Grenze wirkt anders — eine geänderte Toolchain kann aus derselben Quelle anderen Code erzeugen, und das kann die Suche selbst ändern und nicht nur die Zeit, die sie bekommt. Beides sind Gründe, über die Linie hinweg nicht mehr zu vergleichen; es sind nicht dieselben Gründe.
Der Abzug enthält keine vollständige Parameterhistorie; welcher dieser Werte in welcher früheren Epoche galt, lässt sich daraus nicht rekonstruieren. Die Tabelle oben ist der aktuelle Stand, kein Zeitverlauf.
Was das nicht sagt
Es sagt nicht, die Epochenwechsel hätten etwas verbessert. Über keine Grenze hinweg wurde ein Zuwachs gemessen, und die Entscheidungsakte zur jüngsten Grenze verlangt auch keinen — ein Wechsel der Bedingungen ist keine Aussage über Spielstärke, und einen Anker zu bestehen ist kein Elo Stärkeabstand zum Gegner, aus den Partien geschätzt, mit 95-Prozent-Halbbreite, wo das Orakel eine berichtet hat. Nie eine absolute Wertung.-Gewinn.
Es sagt nicht, Ergebnisse aus verschiedenen Epochen seien falsch. Sie gelten innerhalb ihrer Epoche, sofern die dortigen Bedingungen so geblieben sind, wie sie aufgezeichnet wurden. Was die vorliegenden Daten nicht tragen, ist, eines vom anderen abzuziehen und die Differenz Fortschritt zu nennen — ein Stand, der unter beiden Bedingungen gemessen wurde, trüge es, und eine solche Messung gibt es hier nicht.
Es sagt nicht, die Grenzen seien alle Änderungen, die stattgefunden haben. Sie sind die, die als solche festgehalten wurden. Eine Änderung, die niemand bemerkt hat, erschiene hier nicht, und diese Daten können nicht zeigen, ob es eine gab.
Und es sagt nicht, wie groß die Verschiebung an einer Grenze ausfallen kann. Dafür bräuchte es eine Messung über eine hinweg, und die gibt es nicht.