Zehn Millionen Einwohner: Was die Flächenrechnung für Northstar ergibt
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Reicht die Karte für zehn Millionen Einwohner, wenn neben Wohnungen auch Arbeitsplätze, Straßen und Dienste Platz brauchen? Eine Flächenrechnung vom 19. Oktober 2026 antwortet bedingt. Ein verdichtetes Ausbauprofil kommt auf rund 7,1 Millionen Einwohner, ein auf Büros und Außenhandel ausgerichtetes Profil auf etwa 9,3 Millionen. Größere Landgewinnung würde rechnerisch zusätzlichen Spielraum schaffen.
Das sind Modellwerte, keine erreichten Einwohnerzahlen. Ob eine solche Stadt bezogen, versorgt und mit ausreichendem Simulationstempo betrieben werden kann, ist nicht bewiesen.
Wie viel Fläche steht zur Verfügung?
Die Karte umfasst 529 Kacheln und ungefähr 205,5 Quadratkilometer. Das vollständige Kachelinventar weist davon rund 157 Quadratkilometer als bebaubares Land aus. Darin sind noch zu kaufende Flächen eingeschlossen; die Zahl beschreibt weder bereits erworbenes noch sofort verfügbares Bauland.
Daneben wurde das Gelände in einem 200-Meter-Raster mit rund 5.200 Punkten abgetastet; es ergibt etwa 48 Quadratkilometer Wasser. Rasterzellen folgen der Kartengrenze nicht exakt, deshalb dürfen Rasterflächen nicht ungeprüft mit den genaueren Kachelflächen zu einer exakten Gesamtbilanz addiert werden.
Wichtiger als die Größe ist die Aufteilung. Zehn Millionen Menschen brauchen Wohnungen und Arbeitsplätze, beide brauchen Straßen, Versorgung und öffentliche Einrichtungen. Ein Modell, das nur Wohnparzellen zählt, würde diese Flächenkonkurrenz unterschlagen.
Drei Ausbauprofile
Die Rechnung setzt Wohn- und Arbeitsparzellen, Straßenanteile, größere Dienste und einen Abschlag für nicht vollständig erreichte Zieldichte zusammen. Variiert werden unter anderem Wohndichte, Gebäudereife, Bewohner je Wohneinheit, Stellen je Einwohner, Arbeitsplatzmix und Flächenbedarf der Dienste. Für jedes der beiden Bänder wurden 20.000 Ziehungen aus vorgegebenen Dreiecksverteilungen gerechnet; das Band reicht vom fünften bis zum 95. Perzentil. Es ist kein empirisch bestätigtes Konfidenzintervall und keine vollständige Ober- oder Untergrenze des Möglichen.
| Szenario (gesamte Karte) | Zusätzlich nutzbares Land, Median | Rechnerische Einwohnerkapazität |
|---|---|---|
| Festes Vergleichsprofil mit etwa heutigem Nutzungsmix | – | 5,38 Millionen |
| Verdichtetes Ausbauprofil | – | Median etwa 7,13 Millionen; Modellband 6,12–8,23 Millionen |
| Büro-Stadt mit Außenhandel, keine Landgewinnung | 0 km² | Median etwa 9,28 Millionen; Modellband 8,51–10,08 Millionen |
| Büro-Profil, Wasser bis 20 m Tiefe | 7,2 km² | 9,70 Millionen; 8,90–10,54 |
| Büro-Profil, Wasser bis 40 m Tiefe | 10,6 km² | 9,90 Millionen; 9,08–10,75 |
| Büro-Profil, große Teilaufschüttung mit pauschaler Wasserreserve | 30,2 km² | 11,05 Millionen; 10,12–12,04 |
| Büro-Profil, sämtliches Wasser, nur theoretischer Vergleich | 44,0 km² | 11,87 Millionen; 10,89–12,90 |
Das feste Vergleichsprofil ist eine Rechenvariante; es bedeutet nicht, dass die Stadt heute 5,38 Millionen Einwohner unterbringen könnte. Im Büro-Profil liegen etwa sieben Prozent der Ziehungen bei mindestens zehn Millionen. Das ist keine siebenprozentige reale Erfolgschance. Es zeigt, dass zehn Millionen unter diesen Annahmen ohne zusätzliches Land am günstigen Rand des Flächenmodells liegen.
Warum Büros Fläche sparen können
In der aus einer Belegungsstichprobe hochgerechneten Zonenanalyse entfallen ungefähr drei Viertel der besetzten Zonenstellen auf Bürohochhäuser und rund ein Fünftel auf Industrie. Das ist eine Schätzung für diese Zonenstellen, nicht der vollständige Stellenzähler einschließlich aller Dienste. Bürohochhäuser kommen auf weit mehr besetzte Stellen je Zonenzelle als Industrie, sodass Industriearbeitsplätze weit mehr Parzellenzellen je Stelle brauchen; die genauen Werte stehen in der zweiten Tabelle weiter unten.
Bei zehn Millionen Einwohnern ergeben sich einschließlich Erschließung etwa 70 Quadratkilometer Arbeitsareale im Büro-Profil, beim Vergleichsmix gut 100. Das sind Bruttoflächen, keine Gebäudegrundflächen.
Büros füllen sich nicht von selbst. Die Strategie braucht passende Arbeitskräfte, Bildung und kurze Wege; ein Arbeitsplatz, der mangels Qualifikation leer bleibt oder lange Pendelwege erzeugt, spart wenig.
Außenhandel: eine Strategie, noch kein Durchsatznachweis
Die gespeicherte Ressourcenaufnahme zeigt große Unterschiede zwischen Erzeugung und Verbrauch, als angezeigte Tagesraten. Die Getreideerzeugung liegt weit unter dem Verbrauch, die Erzeugung von Lebensmitteln weit darüber; die Raten stehen in der zweiten Tabelle. Das sind Momentaufnahmen, keine über einen abgeschlossenen Tag gezählten Mengen. Ein Erzeugungsüberschuss beweist nicht, dass dieselbe Menge exportiert wurde, ein Defizit zählt keine Importfahrten.
Die geplante Richtung: flächenintensive Güter stärker von außen beziehen, flächensparende Büroarbeitsplätze an gut angebundenen Standorten wachsen lassen. Im Bauprotokoll ist das als die vom Benutzer gewählte künftige Ausrichtung festgehalten. Die bestehende Industrie ist nicht flächendeckend umgebaut. Güter brauchen Bahn- und Schiffsverbindungen, Terminals und örtliche Verteilung. Eine CPU-Ersparnis oder ein garantierter Rückgang der Lastwagenfahrten wurde mit dieser Aufnahme nicht gemessen.
Der See als zusätzliche Reserve
Das Raster deutet auf einen überwiegend tiefen See: Der größte Teil der etwa 48 Quadratkilometer ist tiefer als 40 Meter, und nur etwa 8 Quadratkilometer sind höchstens 20 Meter tief. Eine große Reserve müsste deshalb tiefes Wasser einbeziehen.
Das Landgewinnungsmodell nimmt drei Meter Freibord über dem Wasserspiegel an und hält 85 bis 98 Prozent der neuen Fläche für nutzbar. Die bedingten Ergebnisse für das Büro-Profil stehen in den unteren Zeilen der ersten Tabelle.
Bei der großen Teilaufschüttung bleiben 20 bis 45 Prozent der Wasserfläche pauschal frei, als Raum für Seeweg und Pumpenufer. Das ist kein geografischer Nachweis, dass ein bestimmter Seeweg durchgängig bleibt oder geeignete Ufer vorhanden sind. Rund 97 Prozent der Ziehungen dieses Szenarios überschreiten zehn Millionen Einwohner, nur innerhalb der Modellannahmen.
Das Modell kommt für die große Teilaufschüttung überschlägig auf 2,4 Kubikkilometer Füllvolumen. Das ist keine Bau- oder Kostenplanung; Wirkungen auf Wasserstand, Strömung, Ufer und Schifffahrt sind offen. Für Geländeänderungen über die Automatisierungsschnittstelle ist eine Entwickleranfrage dokumentiert und mit dem gespeicherten Antworttext abgeglichen. Eine ausgelieferte oder im Spiel abgenommene Schreibfunktion folgt daraus nicht. Vor einem großen Vorhaben wären ein begrenztes Probefeld und eine Prüfung der Wasserfolgen nötig.
Dienste und Simulationsgrenze
Eine weitere Hochrechnung skaliert den heutigen Pro-Kopf-Bedarf auf zehn Millionen Einwohner mit einer Reserve bezogen auf die Zielkapazität. Die zusätzliche Stromerzeugung entspricht rechnerisch ungefähr 18 Kernkraftwerk-Äquivalenten der Modellgröße, nicht einer Entscheidung, sie zu bauen. Die Zahlen zusätzlicher Pumpwerke, Klärwerke und Schulen stehen in der Tabelle unten. Das Büro-Profil setzt für diese Einrichtungen einen deutlich kompakteren Flächenbedarf voraus; werden sie nicht so flächensparend, sinkt die berechnete Kapazität.
Das Leistungsmodell ist vorläufig. Seine fps-Reihe wird aus der Veränderung des Simulationsframe-Zählers je verstrichener Sekunde berechnet, nicht aus gerenderten Bildern. Die Eingangsdaten stammen aus einem Band von Einwohnerzahlen weit unter zehn Millionen, das in der Tabelle steht.
Für höhere Zahlen fügt das Modell eine angenommene Durchsatzgrenze von wenigen Millionen Einwohnern hinzu; erst sie erzeugt den starken Abfall. Die daraus für zehn Millionen berechneten rund 27 Prozent sind ein Modellquotient relativ zur nominellen Simulationsframerate, keine gemessene Spielgeschwindigkeit.
Eine harte Grenze oder eine verlässliche Vorhersage lässt sich daraus nicht ableiten, und die lineare Speicherprojektion zeigt nicht, dass Arbeitsspeicher kein Engpass wird. Auch die Wohnungssuche ist eine eigene Frage: Mehr Wohnfläche heißt nicht, dass wartende Haushalte die Wohnungen finden und beziehen.
| Größe | Wert |
|---|---|
| Besetzte Stellen je Zonenzelle, Bürohochhäuser / Industrie | 9,15 / 1,79 |
| Zonenstellen bei zehn Millionen Einwohnern, zentrales Arbeitsmodell | 4,7 Millionen |
| Brutto-Arbeitsareale bei zehn Millionen Einwohnern, Vergleichsmix / Büro-Profil | etwa 107 / 70 km² |
| Getreide, Tagesrate, Erzeugung / Verbrauch (Millionen Spiel-Einheiten) | 0,34 / 14,73 |
| Lebensmittel, Tagesrate, Erzeugung / Verbrauch (Millionen Spiel-Einheiten) | 5,81 / 0,54 |
| Wasser tiefer als 40 m | rund 36,5 km² |
| Wasser bis 20 m Tiefe | rund 7,9 km² |
| Reserve bezogen auf die Zielkapazität | 35 Prozent |
| Stromerzeugung insgesamt / zusätzlich zum Ausgangsbestand (Millionen Spiel-Einheiten) | rund 149 / 111 |
| Zusätzliche Oberflächen-Pumpwerke | etwa 230 |
| Zusätzliche Klärwerke | etwa 54 |
| Zusätzliche Grund- / Sekundarschulen heutiger Durchschnittsgröße | etwa 829 / 522 |
| Eingangsdaten des Leistungsmodells | ungefähr 1,50–1,94 Millionen Einwohner |
| Angenommene Durchsatzgrenze | 2,5–3,1 Millionen Einwohner |
| Modellquotient bei zehn Millionen, relativ zu 60 Simulationsframes pro Sekunde | rund 27 Prozent |
Stand und offene Punkte
Die Ergebnisse stützen eine Richtung: vorhandenen Raum besser nutzen, Arbeit und Wohnen näher zusammenbringen, neue Arbeitsflächen stärker auf Büros ausrichten. Ob die Fläche reicht, Wohnungen bezogen werden und die Simulation schnell genug bleibt, muss getrennt und in überprüfbaren Stufen nachgewiesen werden. Beide vollständigen Flächenprofile und alle fünf Landgewinnungsszenarien wurden mit denselben Annahmen unabhängig nachgerechnet; die Aufnahmen stammen aus unterschiedlichen Zeitpunkten. Ein vollständiger Bau-, Logistik- oder Leistungsnachweis liegt noch nicht vor.