Northstar nach der Million: weniger Warnungen, offene Fragen
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Nach dem Überschreiten der Millionenschwelle ging es in Northstar am 28. September darum, ob die gewachsene Stadt funktioniert. Bestattungsfahrzeuge blieben im Verkehr hängen, stark verdichtete Wohngebiete wurden umgebaut, und die Post brauchte zusätzliche Sortier- und Transportkapazität. Weniger Warnmeldungen sind ein relevanter Befund, aber noch kein Nachweis eines dauerhaft tragfähigen Stadtbetriebs. Der Bericht umfasst den 28. September von 00:00 bis 24:00 Uhr (Europe/Berlin); alle Messzeiten unten sind UTC. Grundlage sind vorhandene, lesend geprüfte Aufzeichnungen; für den Bericht wurden keine Spielmessungen ausgelöst.
Einwohner im gemessenen Tagesverlauf. Einwohner aus der veröffentlichten Messreihe, 54 Ablesungen vom 27. September 2026 bis 28. September 2026.
Wachstum flacht ab, der Arbeitsmarkt verändert sich
Zwischen der ersten und der letzten ausgewählten Ablesung wuchs die Bevölkerung um rund 76.000 Personen. Der höchste Wert der Auswahl lag über dem Endwert; das Wachstum verlief also nicht durchgehend aufwärts. Arbeitsmarktwerte liegen nur für einen Teil der Zeitpunkte vor, Zwischenwerte wurden weder ergänzt noch interpoliert. Die Stellen nahmen zu, die Arbeitslosenquote sank. Beides ist gemessen; welcher Bau- oder Zonierungsschritt wie viel dazu beitrug, wurde nicht gesondert untersucht.
| Kennzahl | Erste verfügbare Ablesung | Letzte verfügbare Ablesung |
|---|---|---|
| Tatsächliche Einwohner | 1.008.433 (27.09., 22:00 UTC) | 1.084.170 (28.09., 21:58 UTC) |
| Arbeitslosenquote | 31,36 % (27.09., 22:10 UTC) | 12,52 % (28.09., 21:27 UTC) |
| Stellen gesamt | 308.212 (27.09., 22:10 UTC) | 421.525 (28.09., 21:27 UTC) |
| Zufriedenheitsindex | 74 (27.09., 22:00 UTC) | 71 (28.09., 21:58 UTC) |
| Gesundheitsindex | 67 (27.09., 22:00 UTC) | 66 (28.09., 21:58 UTC) |
Die Tabelle vergleicht belegte Endpunkte, keine exakten Mitternachtsbestände. Der Höchstwert innerhalb der Auswahl, rund 1,1 Millionen, steht nicht in der Tabelle.
Bestattung: Die letzte Strecke
Am Morgen beschrieb der Bauagent ein räumliches Problem: Bestattungsanlagen waren vorhanden, doch ihre Fahrzeuge mussten über belastete Straßen in dicht bewohnte Viertel fahren. Neue Einrichtungen näher am Bedarf sollten die Wege verkürzen, dafür wurde auch bestehende Bebauung zurückgebaut. Dabei waren mehr Gebäude betroffen als geplant: Ein Hilfswerkzeug hatte Gebäudetypen zusammengefasst und einzelne Gebäude in der Abrissbewertung falsch gezählt. Die Werkzeugkorrektur ist dokumentiert; sie macht die erfolgten Verluste nicht rückgängig.
Eine gespeicherte, als vollständig ausgewiesene Warnungsreihe zeigt, wie sich die Bestattungswarnungen am Morgen innerhalb von rund zehn Minuten mehr als halbierten. Das sind Bestände zu unterschiedlichen Zeitpunkten, keine einzeln nachverfolgten und nachweislich gelösten Fälle; mehrere Eingriffe und die laufende Simulation überlagern sich.
Später entstand laut Arbeitsaufzeichnungen durch die Anbindung eines Recyclinghofs ein zusätzlicher Konflikt an einem Zubringer. Der Bauagent verlegte die Zufahrt und entfernte ausgewählte Ampeln. Eine weitere vollständige Reihe fällt innerhalb von rund vier Minuten von etwa 250 auf etwa 150 Warnungen. Das ist ein kurzes Nachbeobachtungsfenster und rechtfertigt keine allgemeine Regel, Ampeln stadtweit zu entfernen.
Ein wesentlicher Teil der Strategie war, volle Friedhöfe abzureißen und am selben Ort neu zu errichten; dadurch entstand im Spiel wieder freier Speicherplatz. Das ist ein betrieblicher Eingriff und keine dauerhafte Lösung durch zusätzliche Verarbeitungskapazität. Die Arbeitsberichte dokumentieren, dass einzelne Anlagen nach kurzer Zeit wieder voll waren. Die Belastung wird zurückgesetzt, die Zahl der Sterbefälle und die Verkehrswege bleiben. Kurz vor Tagesende enthält ein vollständiges Warnungsinventar 129 Meldungen, darunter 16 Bestattungswarnungen. Das ist ein günstiger Momentbefund gegenüber dem Morgen; die fortlaufend nötigen Eingriffe und die übrigen Warnungen bleiben Teil der Bilanz.
Gemischte Bebauung statt weiterer Verdichtung
Die geringere Dichte war nicht allein eine autonome Entscheidung. Die Arbeitsaufzeichnungen halten eine menschliche Aufforderung fest, die Ursachen der Versorgungsprobleme zu untersuchen und die Konzentration hoher Wohngebäude zu überprüfen. Ein Pilot und eine anschließend ausdrücklich angeforderte zweite Umbaustufe ersetzten Hochhausstreifen durch gemischte Bebauung. Schulen, Büros und andere zu erhaltende Einrichtungen wurden ausgespart.
Die gespeicherten Gebäudeabfragen der vier später kontrollierten Teilflächen weisen 22 Mischgebäude aus; der Umbau ist damit mehr als eine Bauabsicht. Zugleich gingen bestehende Wohngebäude verloren, und prognostizierte spätere Einwohnerzahlen neuer Gebäudetypen dürfen nicht als bereits eingetretenes Ergebnis gelten.
Die Verkehrsbeobachtung fiel ernüchternd aus. Für das Nordostgebiet nennt der Arbeitsbericht zur Nachkontrolle einen Stauanteil von zuvor 59,6 und danach 60,8 Prozent; eine Verbesserung war in diesem Vergleich nicht zu erkennen. Eine weitere Verdichtungsreduktion wurde deshalb vorerst verworfen, stattdessen wurde ein U-Bahn-Ast in das schlecht erschlossene Gebiet gebaut. Der Rückgang der Einwohner im umgebauten Gebiet zählt für sich genommen nicht als Optimierungserfolg.
Auch bei der Schiene blieb die Wirkung offen. Das Betriebsprotokoll dokumentiert zusätzliche Depotplätze und mehr Züge, eine spätere Tagesprobe aber geringe Auslastung der neuen Linie und weiterhin starken Straßenstau. Die vermutete Abweichung zwischen Linienweg und tatsächlichen Fahrtzielen bleibt eine Hypothese. Aus diesen Beobachtungen folgt weder eine generelle Unwirksamkeit der U-Bahn noch ein nachgewiesener CPU-Vorteil.
Post: Ausbau bestätigt, Entlastung örtlich unterschiedlich
Am Abend wurden zwei stark gefüllte Sortieranlagen um automatische Sortierung und zusätzliche Laderampen erweitert. Die gespeicherten Gebäudeprüfungen bestätigen bei beiden aktive Erweiterungen und eine Vergrößerung der Fahrzeugflotte von fünf auf zehn Fahrzeuge.
Die Lagerentwicklung muss an gleichen Vergleichspunkten beurteilt werden. In den gespeicherten Inspektionen zweier aufeinanderfolgender Rundgänge sank der Bestand der Nordostanlage, bei der Westanlage stieg er leicht (genaue Werte in der Tabelle). Ein Arbeitsbericht verwendet für die Westanlage einen anderen, höheren Zwischenstand als Ausgangswert. Diese Zeitfenster dürfen nicht zu einer gemeinsamen Erfolgskurve vermischt werden. Der Ausbau ist nachgewiesen, ein überall sinkender Rückstand im gleichen Fenster nicht. Weitere Beobachtungen müssen zeigen, ob Sortierung und Abtransport über längere Zeit mit dem Eingang Schritt halten. Der verbesserte Postfaktor in einer späteren Stadtübersicht ersetzt diese örtliche Prüfung nicht.
| Anlage | Erster Rundgang (Posteinheiten) | Zweiter Rundgang (Posteinheiten) |
|---|---|---|
| Nordost | 463.438 | 427.282 |
| West | 460.234 | 472.865 |
Betriebsstabilität und Grenzen der Leistungsaussagen
Für den Tag sind zwei ungeplante Spielabbrüche mit Wiederherstellung aus gespeicherten Zuständen dokumentiert, ungefähr um 04:00 und 14:03 UTC, dazu geplante Neustarts im weiteren Verlauf. Der Bauagent untersuchte einen möglichen Zusammenhang mit zunehmender Speichernutzung. Die Aufzeichnungen belegen eine Arbeitshypothese, aber weder eine gesicherte Absturzursache noch eine garantierte Wirkung vorbeugender Neustarts.
Für den 28. September fehlt erneut die qualifizierte Wächterreihe der regulären Leistungsdatei; die Lieferung weist den ganzen Tag als Messlücke mit unbekanntem Grund aus. Das heißt nicht, dass das Spiel stillstand: Die zahlreichen gespeicherten Spielzustände belegen Betrieb, gehören aber nicht automatisch zur qualifizierten CPU-Messreihe. Aus dem Bericht folgt kein quantifizierter Leistungsgewinn. Gewähltes Tempo, tatsächlicher Simulationsdurchsatz und CPU-Aufwand je Simulationsarbeit müssen getrennt betrachtet werden, und eine geringere Einwohnerzahl nach Rückbau darf nicht als eingesparte Rechenarbeit bei gleicher Stadtleistung ausgegeben werden.
Stand
Die Tagesdatei führt 13 Lückeneinträge; fehlende Abschnitte und unterschiedliche Feldabdeckung müssen sichtbar bleiben. Offen ist, ob die geringeren Warnungszahlen halten und ob sich Post und Verkehr unter vergleichbaren Bedingungen verbessern. Berichtsende ist der 28.09. um 22:00 UTC; spätere Eingriffe gehören zum Folgetag. Zur Projektseite: CS2.
Arbeitslosenquote im Tagesverlauf. Arbeitslosenquote (%) aus der veröffentlichten Messreihe, 36 Ablesungen vom 27. September 2026 bis 28. September 2026.