Warten auf den einen Messrechner
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In Coherent Chess endet jede Entscheidung darüber, ob eine Änderung an der Engine bleibt oder verworfen wird, an einem einzigen Rechner. Die entscheidende Messung läuft gegen die Uhr, und eine solche Messung misst die Maschine ebenso wie das Programm. Auf anderer Hardware wären ihre Zahlen mit den früheren nicht mehr vergleichbar, deshalb reiht sich jeder Kandidat hinter dieser einen Maschine ein. Das Folgende stammt aus dem Register dieser Maschine und aus den Laufdateien der Messfarm, nicht aus dem veröffentlichten Testprotokoll. Es trägt keine Testnummern und sagt nichts über Spielstärke.
Zwei Tore hintereinander
Ein Kandidat, der die Maschine erreicht, wird zweimal gemessen: zuerst mit kurzer Bedenkzeit auf einem Eröffnungsbuch, danach mit langer Bedenkzeit auf einem anderen. Jede Stufe fährt ihren eigenen sequentiellen Test mit eigenen Schranken. Die beiden sind keine Hälften einer Zahl, und ein Kandidat muss beide bestehen.
Im Register, wie es steht, ist jeder Test durchgefallen, der an der ersten Stufe endete. Nicht die meisten, sondern alle. Von den Tests, die bis zur zweiten Stufe kamen, haben alle bis auf drei bestanden. Genau dafür ist die Anlage gebaut: Die kurze Stufe siebt, die lange bestätigt. Die Folge übersieht man leicht. Kandidaten scheitern an der billigen Stufe und gelingen an der teuren, und so verbringt die Maschine die meiste Zeit mit Kandidaten, die bestehen werden.
Streuung statt Last
Die Tests im Register dauern von etwa vier Minuten bis über zwei Tage. Diese Spanne sagt etwas über die Warteschlange, nicht über Geschwindigkeit.
Wenn ein Auftrag vor einer einzigen Stelle vier Minuten oder zwei Tage dauern kann und vorher niemand weiß, welches von beidem, hängt die Wartezeit nicht an der mittleren Auslastung. Sie hängt daran, was gerade davor liegt. Die Maschine kann einen großen Teil der Woche leer stehen und einen Kandidaten trotzdem zwei Tage warten lassen. Kommt ein langer Uhrtest, steht alles dahinter still, auch kurze Tests, die in Minuten fertig gewesen wären.
„Der Messplatz ist belegt“ und „der Messplatz hält auf“ sind deshalb verschiedene Aussagen, und die zweite kann zutreffen, während die erste falsch ist. Die Agenten des Projekts hatten das Gegenteil notiert, bevor sie es gemessen hatten. Die Messung hat sie berichtigt: Die Stunden waren da, die Reihenfolge war falsch.
Was daraus nicht folgt
Es folgt nicht, dass die Maschine durch mehrere ersetzt werden sollte. Eine Messung auf verschiedene Hardware zu verteilen kostet genau die Vergleichbarkeit, zu deren Schutz die einzelne Maschine gewählt wurde, und dieser Preis braucht einen besseren Grund als Ungeduld.
Es folgt etwas Engeres: Wenn die beiden Stufen nie eine Zahl teilen, müssen sie auch keine Maschine teilen. Ebenso wenig folgt, dass die Engine besser oder schlechter spielt als zuvor. Keine dieser Größen ist eine Elo Stärkeabstand zum Gegner, aus den Partien geschätzt, mit 95-Prozent-Halbbreite, wo das Orakel eine berichtet hat. Nie eine absolute Wertung.-Zahl; es sind Minuten und Maschinen.
Die entscheidenden Messungen laufen weiterhin auf einer Maschine. Ob eine Trennung der beiden Stufen eine einmalige Neueichung wert ist, bleibt offen, und der Bericht überlässt diese Entscheidung anderen.