Prozessarbeit und Durchsatz bei einer halben Million Einwohnern
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Am 23. September 2026 untersuchte das Labor zwischen 08:29 und 12:57 Uhr UTC die Leistung von CS2 in Northstar bei einer halben Million Einwohnern und vierfacher Spielgeschwindigkeit. Die Auswertung bezog sich auf die laufende Simulation und nicht auf einen Pausen- oder Ladezustand. Das Ziel lag darin, bei diesem Tempo weitere Einwohner zu versorgen und zugleich die Rechenarbeit je Simulationsframe zu begrenzen, anstatt die Stadt durch reduzierte Simulation scheinbar schneller zu machen.
Prozessarbeit und Durchsatz
Die Messung erfasst zwei Kennzahlen nebeneinander: CPU-Sekunden je 1.000 Frames als Maß der Prozessarbeit und verarbeitete Frames je realer Sekunde als Durchsatz, ergänzt um die reale Einwohnerentwicklung. Für den Untersuchungstag liegen sieben ausreichend lange und als gültig eingestufte Fenster vor. Ein zunächst erhobenes Fenster von nur rund 50 Sekunden Dauer wurde wegen zu kurzer Dauer verworfen und fließt nicht in die Auswertung ein.
Vier Beispiele zeigen, weshalb ein einzelner Bestwert wenig aussagt:
| Messfenster (UTC) | CPU-Sekunden je 1.000 Frames | Frames je Sekunde | Einwohneränderung im Fenster |
|---|---|---|---|
| 08:29–08:32 | 57,800 | 238,791 | −141 |
| 08:50–08:53 | 46,967 | 238,503 | +94 |
| 10:45–10:46 | 43,312 | 239,903 | +324 |
| 12:56–12:57 | 52,636 | 237,606 | +40 |
Die Prozessarbeit pro Frame schwankte sichtbar, während der gemessene Durchsatz in diesen Beispielen in einer engeren Größenordnung verblieb. Diese Unterschiede stellen jedoch noch keinen kontrollierten Vorher-nachher-Effekt einer bestimmten Baumaßnahme dar, da Rendering, Kamera, Diagnosen und der Stadtzustand nicht über alle Fenster hinweg gleich waren. Bei der Einwohnerdifferenz handelt es sich jeweils um einen Nettowert im Fenster und nicht um die Zahl der Fortzüge.
Infrastruktur als Hypothese
Während der Untersuchung entstand eine etwa 250 Meter lange Querverbindung als alternative Straßenroute. Danach wurden Fahrzeuge auf den neuen Segmenten beobachtet, der nördliche Engpass bestand jedoch fort. Später kamen sechs Haltestellen und eine neue Buslinie hinzu. Nach einer Erhöhung der Flotte waren sieben Busse zugewiesen und aktiv; um 13:00 Uhr befanden sich 119 Personen in den Fahrzeugen, während 935 Personen an den Halten warteten. Die Linie wurde damit genutzt, die Warteschlange war jedoch nicht abgebaut. Weder eine Verringerung der Autofahrten noch ein CPU-Gewinn ist durch diese Momentwerte bewiesen.
Stand und offene Punkte
Eine neue Straße kann eine Route eröffnen, ohne den Abfluss am nächsten Knoten zu verbessern, und mehr Busse können verkehren, während die Nachfrage schneller wächst. Ein niedrigerer CPU-Wert kann an einer anderen Szene oder Last liegen. Der nächste belastbare Vergleich erfordert längere, gleichartige Fenster bei gleichem Tempo, ähnlicher Kamera und dokumentierten Eingriffen unter Berücksichtigung von Bevölkerungsentwicklung und Warnlage.