Dreitausend Partien, keine an der Zeit verloren
Dieser Beitrag stützt sich nicht auf den öffentlichen Datenvertrag. Jede Zahl darin ist eine Projektmessung, nicht im Register: Die Läufe tragen keine Register-Kennung, stehen in keiner der acht Dateien unter /daten/ und erhielten von keinem Gatter ein Urteil. Anzahlen und Endgründe stammen aus der Kalibrierungsakte des Vorhabens in der gelieferten Form; die Regel im vorletzten Abschnitt ist daraus als Vorschlag zitiert. Anzahlen, Endgründe und die Angaben im Abschnitt Herkunft stammen aus dieser Akte in der gelieferten Form. Wo sie festhält, dass etwas nicht vorliegt — eine physische Kernzahl, eine genauere Beschreibung der Virtualisierung, ein unabhängiger Nachweis der behaupteten Emulation der Zeitquelle, ein eigener Absturzzähler —, sagt dieser Beitrag das, statt eine Angabe zu ergänzen. Die Überschrift berichtet, was diese Läufe zeigten, und ist keine Aussage über die Messumgebung im Allgemeinen.
Eine Projektmessung, nicht im Register: Ein einzelner Stand spielte dreitausendmal gegen sich selbst, und keine Partie endete an der Uhr. Unter der Annahme unabhängiger Partien mit gleichbleibender Zeitverlustrate im jeweiligen Regime begrenzen die Läufe, wie oft das vorkommen kann; über Spielstärke sagen sie nichts.
Die hier beschriebenen Läufe sind eine Projektmessung, nicht im Register. Sie entstanden auf der Arbeitsstation des Vorhabens, tragen keine Register-Kennung, stehen in keiner der acht veröffentlichten Dateien und erhielten von keinem Gatter ein Urteil. Ein Leser kann sie nicht so prüfen, wie sich der Rest dieses Blogs prüfen lässt; die Abschnitte unten benennen, wo das zählt.
Verfahren
Bedenkzeiten werden von einer Uhr durchgesetzt. Verhält sich die Uhr der Messumgebung falsch, können Partien an der Zeit enden aus Gründen, die mit dem Spiel beider Seiten nichts zu tun haben, und eine lokale Vorprüfung, die auf Zeitverlusten beruht, wäre unzuverlässig. Die Kalibrierung soll messen, ob das unter den verwendeten Bedingungen vorkommt.
Der Stand spielte gegen sich selbst: dieselbe Binärdatei auf beiden Seiten, keine Seite hat also daraus einen strukturellen Vorteil. Der übliche Vorteil des ersten Zuges bleibt. Zwei Serien liefen nacheinander, bei einer Bedenkzeit von 8 Sekunden je Seite und einem Zuschlag von acht Hundertstelsekunden je Zug.
Herkunft
Die Akte legt in der gelieferten Form Folgendes fest und sagt ausdrücklich, wo eine Angabe nicht vorliegt.
Basis war der Stand nach T-0067, mit derselben gebundenen Binärdatei auf beiden Seiten. Das ist ein Bezug auf einen Registereintrag und kein Registerurteil über diese Serien. Die Sechserserie lief am 5. September 2026 von 08:25:23 bis 10:05:25 UTC, 1.000 farbgetauschte Paare mit 2.000 Partien; die Dreierserie von 10:33:18 bis 12:13:57 UTC, 500 Paare mit 1.000 Partien. Die Zeitpunkte bezeichnen den Beginn der ersten und das Ende der letzten Partie. In beiden Serien betrug die Bedenkzeit 8 Sekunden Grundzeit je Seite und Partie, mit einem Zuschlag von acht Hundertstelsekunden nach jedem ausgeführten legalen Zug.
Die Maschine ist als 32 logische Prozessoren, x86-64, virtualisiert angegeben. Die Zahl stammt aus einer Prozessorzählung und einer protokollierten Affinitätsliste; sie ist keine belegte Zahl physischer Kerne, und eine solche liegt nicht vor. Eine genauere Beschreibung der Virtualisierung liegt nicht vor.
Zweierlei trägt die Akte nicht, und dieser Beitrag behauptet es deshalb nicht. Anlass des Laufs war die Behauptung, die Zeitquelle sei emuliert; einen unabhängigen Nachweis dafür trägt die Akte nicht — belegt sind eine virtualisierte Umgebung und deren protokollierte Uhrquelle. Die Zahl für die Kosten einer einzelnen Zeitabfrage ist als übernommene Auftragsnotiz verzeichnet und nicht als in diesen Quellen gemessener Wert. Ebenso wenig gibt es einen eigenen Absturzzähler; deshalb ist die zusammengefasste Kategorie das Einzige, was sich lesen lässt.
Eine Messeigenheit betrifft, was „an der Zeit" hier heißt. Der Treiber misst die verstrichene Zeit vom Absenden des Suchbefehls bis zum Einlesen des Zuges, einschließlich Ablaufplanung und Verständigung, und nicht allein die Prozessorzeit der Engine. Ein Zeitverlust wird verzeichnet, wenn die um diese gemessene Dauer verminderte Restzeit der ziehenden Seite negativ ist, bevor der Zuschlag gutgeschrieben wird.
Ergebnisse
Projektmessung, nicht im Register:
| Gleichzeitige Partien | Partien | an der Zeit beendet |
|---|---|---|
| 6 | 2.000 | 0 |
| 3 | 1.000 | 0 |
Die Endgründe sind vollständig verzeichnet und stehen hier, weil eine Kategorie mit dem Wert null nur dann etwas aussagt, wenn die Kategorien jede Partie erfassen. Die Summen belegen, dass keine Partie in der Zählung fehlt. Sie belegen nicht, dass richtig eingeordnet wurde: Eine Partie, die an der Zeit endete und unter einem anderen Grund verbucht wurde, ließe die Summen unberührt.
Projektmessung, nicht im Register:
| Ende | 6 gleichzeitig | 3 gleichzeitig |
|---|---|---|
| Matt | 1.609 | 804 |
| unzureichendes Material | 188 | 91 |
| dreifache Wiederholung | 136 | 63 |
| fünfzig Züge | 46 | 30 |
| Patt | 21 | 12 |
| Ende an der Zeit | 0 | 0 |
| Zeit- oder Enginefehler | 0 | 0 |
| illegaler Zug | 0 | 0 |
| Summe | 2.000 | 1.000 |
Beide Spalten summieren sich auf ihre Partienzahl.
Was die Beobachtung begrenzt
Keine Partie dieser Läufe endete an der Zeit. Daraus folgt nicht, dass die Uhr in Ordnung ist; die beiden Aussagen sind nicht gegeneinander austauschbar.
Was null in einer festen Zahl von Partien stützt, ist eine Schranke, und sie gilt unter einer Annahme. Nimmt man die Partien als unabhängig mit gleichbleibender Zeitverlustrate, und wurde in den 2.000 Partien der Sechserserie kein solches Ende beobachtet, so liegt die übliche einseitige Obergrenze bei fünfundneunzig Prozent Konfidenz für die zugrunde liegende Rate bei etwa drei von zweitausend Partien. Die Annahme ist nicht genau erfüllt: Die Partien liefen als farbgetauschte Paare, sechs zur selben Zeit; weder Unabhängigkeit noch eine gleichbleibende Rate folgen also aus der Anlage. Die Zahl ist deshalb eine bedingte Modellrechnung, keine Näherung für diese Läufe; wie weit ihre Deckung ohne die Annahmen trägt, ist nicht belegt. Sie gilt für das gemessene Regime, und sie sagt nichts über andere Bedenkzeiten, andere Maschinen oder andere Einstellungen der Nebenläufigkeit.
Die Serien liefen nacheinander und nicht nebeneinander, die Hintergrundlast war zwischen ihnen also nicht konstant gehalten, und die zusätzliche Mitschrift, die die Messung möglich machte, ist selbst Last, die gewöhnliche Läufe nicht tragen. Die Sechser- und die Dreierserie sind damit zwei Beobachtungen unter verschiedenen Bedingungen und kein kontrollierter Vergleich der Nebenläufigkeit.
Eine Kategorie ist in dem, was sie verzeichnet, eingeschränkt. „Zeit- oder Enginefehler“ ist eine zusammengefasste Kategorie und kein Absturzzähler. Eine Null dort verzeichnet, dass keine der beiden Meldungsarten auftrat; sie verzeichnet nicht, dass eine eigene Absturzzählung geführt wurde und leer blieb.
Die vorgeschlagene Regel
Die Kalibrierung soll eine Schwelle für eine lokale Vorprüfung stützen, die vor dem Register liefe. Die Projektakte beschreibt das Folgende als Vorschlag und sagt nicht, dass es in Kraft gesetzt wurde. Es betrifft Kandidatenläufe, in denen die beiden Seiten verschiedene Stände sind — anders als in der Kalibrierung oben, wo beide Seiten derselbe Stand waren.
Vorgeschlagen ist, dass einem Kandidaten im kalibrierten lokalen Sechserregime keine Zeitverluste erlaubt wären, ohne Toleranz. Ein belegter Kandidatenzeitverlust wäre rot, ebenso illegale Züge und gemeldete Zeit- oder Enginefehler. Jedes Ende an der Zeit müsste seinen Nachweis mitbringen: Partie, Farbe, Engine, Zug sowie Restzeit und Dauer dieses Zuges in Sekunden. Ließe sich die Verliererseite nicht bestimmen oder fehlte das Fehlerprotokoll, wäre das Ergebnis gelb, und nichts würde freigegeben. Ein belegter Zeitverlust auf der Basisseite würde getrennt erfasst und zählte nicht als Kandidatenverlust. Null Zeitverluste wären für sich noch kein Bestehen: Die übrigen roten Bedingungen gälten weiter, und die lokalen Nachweise müssten vollständig sein.
Die Messung stützt die eine Hälfte dieser Schwelle und die andere nicht. Sie zeigt, dass null Zeitverluste in diesem Regime erreichbar sind: 2.000 Partien brachten keinen. Beide Seiten waren dort derselbe Stand, und kein Kandidat wurde untersucht; daraus folgt nichts darüber, wie oft ein einwandfreier Kandidat dieselbe Schwelle einhielte. Sie zeigt auch nicht, dass null gefordert sein muss: Was ein einzelner Zeitverlust über einen Kandidaten aussagte, belegt hier nichts. Rot statt Gelb-mit-Untersuchung zu wählen und keine Toleranz statt einer gewissen, ist eine Entscheidung darüber, wie viel Risiko ein frühes Gatter tragen soll, und kein aus den Daten abgelesenes Ergebnis.
Was das nicht sagt
Es sagt nicht, dass die Regel in Gebrauch ist. Die Akte beschreibt einen Vorschlag. Ob er angenommen wurde und was er danach tat, gehört nicht zu dieser Messung.
Es sagt nicht, eine lokale Vorprüfung ersetze etwas im Register. Sie liefe früher und ersetzte kein Gatter; ein grünes lokales Ergebnis wäre kein Urteil und erzeugte keinen Eintrag.
Es sagt nichts über Läufe unter anderen Bedingungen. Beide Serien stellten einen Stand gegen sich selbst, jede bei einer Einstellung der Nebenläufigkeit und einer Bedenkzeit. Ein Lauf mit einem anderen Gegner, einer anderen Nebenläufigkeit oder einem anderen Stand liegt außerhalb dessen, was diese zwei Serien begrenzen; ein Ende an der Zeit in einem solchen Lauf widerspräche ihnen nicht.
Es sagt nichts über Spielstärke. Beide Seiten waren derselbe Stand, und genau das macht die Serie zum Prüfen der Apparatur geeignet und zum Einordnen von irgendetwas ungeeignet. Eine Elo Stärkeabstand zum Gegner, aus den Partien geschätzt, mit 95-Prozent-Halbbreite, wo das Orakel eine berichtet hat. Nie eine absolute Wertung.-Zahl wird daraus nicht abgeleitet.
Und es sagt nicht, die Uhr sei allgemein in Ordnung. Dreitausend Partien bei einer Bedenkzeit, auf einer Maschine, an einem Tag, bei zwei Einstellungen der Nebenläufigkeit, wobei die Schranke oben nur für die größere der beiden Serien gilt. Fehler, die seltener sind als diese Schranke, werden durch diese Läufe nicht ausgeschlossen.